KRAV MAGA DEFCON® Instruktor Fortbildung 2017

Taktik und Technik in einer Hand Selbstverteidigung und deeskalierendes Verhalten richtig lehren muss auch gelernt sein.

Am Wochenende konnte der Verband KRAV MAGA DEFCON® zum ersten Mal seine Instruktorinnnen und Instruktoren im neuen Headquarter der Sportschule VS in Rietheim begrüßen. Wieder einmal wartetete der Gastgeber mit einem professionell und abwechslungsreich ausgearbeiteten Angebot auf.

In dem vorab stattfindenden Schulleiter-Seminar wurde Unterstützung für Unternehmensführung, Vertrieb, Qualitätssicherung und Kundenzufriedenheit, bzw. deren Bedürfnisse angesprochen. Schließlich soll der Schüler neben dem körperlichen Programm auch sonst bestens versorgt werden.

Inzwischen ist der Verband KRAV MAGA DEFCON® mit über 4.000 Mitgliedern der größte Anbieter deutschlandweit. So ist es nicht verwunderlich, dass bei 65 Schulen mit über 224 Instruktor/inn/en die Fortbildung gesplittet wurde. Auf Individualität und Persönlichkeit wird stets Wert gelegt.
Schön ist vor allem zu sehen, dass neben den jungen und neuen Gesichtern auch immer die alt bekannten und vertrauten zu sehen sind. So sieht man, dass Erfahrung und Qualität statt Schnelllebigkeit gefragt ist.

Nach der offiziellen Begrüßung stellte der Chefinstuctor Falk Berberich seine überarbeitete Unterrichtsstuktur vor. Nach intensiver Vorbereitungs- und Versuchsphase kam ein minutiös ausgearbeitetes Konzept heraus, das nun direkt in einer Musterstunde ausprobiert wurde: ein 15-minütiges, themenspezifisches Aufwärmen, ein relativ kurzer Technikpart, anschließend Pratzenarbeit (Schlagen, Treten nach Vorgabe), dann nochmalige Technikwiederholung, abschließend Drills und ein Cool Down. Die Resonanz der Schülerinnen und Schüler der Sportschule VS gibt ihm Recht. Obwohl das Technikthema „Haarzug“ weithin bekannt ist, lernten die Lehrer/innen, es auf eine andere Art zu instruieren.

Den zweiten Teil des Nachmittags-Programms übernahm der Gründer des Verbands Armin Berberich: Fallübungen und taktisches Verhalten am Boden. Besonders kritisch ist die Situation, wenn der Angreifer noch steht und der Verteidiger bereits am Boden liegt. Unterhaltsam und abwechslungsreich wurden verschiedene Verteidigungsmaßnahmen dargestellt. Hierbei war der militärische Ursprung des Selbstverteidigungssystems Krav Maga (Kontaktkampf) gut erkennbar: völlig unspektakulär, effizient und final kann sich der Verteidiger in eine gute Postion bringen.

Der Sonntagmorgen begann entspannt mit Schattenbox-Übungen, die teilweise auch mit geschlossenen Augen ausgeführt werden sollten. Der Grund: durch optische Einflüsse lassen wir uns zu oft ablenken, wodurch das Körpergefühl blockiert wird. Jeder sollte wieder lernen, sich und den Körper wahrzunehmen und in Einklang zu bringen.

Anschließend wurden Schlagtechniken und deren Abwehr geübt – immer davon ausgehend, dass nicht die Lehrer einfach die Technik lernen, sondern erfahren, wie sie diese den Schülern plausibel nahe bringen. So wurde die Partnerübung, bei der beide außerhalb der „gefährlichen“ Distanz stehen, aber dennoch schlagen und abwehren sollten, zuerst zögerlich, dann begeistert umgesetzt.

Den vielleicht spektakulärsten Abschluss bildete das „Model-Mugging“. Grundsätzlich werden Schüler in KMD-Schulen in gewissen Abständen mit dieser Übung konfrontiert. Dabei steigt der Trainer in einen Vollschutz-Anzug, der Schläge und Tritte dämpft. Durch eine alltägliche Situation wird der Schüler so extrem provoziert, dass es (meistens) mit einer rechtlich verhältnismäßigen körperlichen Auseinandersetzung endet. In Gruppen wurden verschiedene Szenarien ausgearbeitet, die dann praktisch getestet und ausgewertet wurden.

Fazit: Emotional: Ein gelungenes, kurzweiliges Wochenende, bei dem mal wieder die harmonische und herzliche Atmosphäre des Verbands zu spüren war. Fachlich: professionelle, entspannte und überzeugende Umsetzung, die sicher für das verlaufende Jahr die teilnehmenden Lehrer/innen inspiriert und berührt hat.

Model-Mugging: klassische Abwehr gegen Übergriffe (unbewaffnet)

Model-Mugging: Abwehr gegen mehrere Angreifer

Kontroll-Postition am Boden

klassisches Sparring

Besser werden, jeden Tag!

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Das sagen unsere Kunden

  • Um 2.30 Uhr, als ich im Dienst einen Patienten besucht hatte und gerade auf dem Weg zu meinem Fahrzeug war, kam mir ein stark angetrunkener Mann entgegen und bedrohte mich. Dank der guten Vorbereitung durch die Trainer der Krav Maga DEFCON® - Schule in Villingen-Schwenningen gelang es mir, den Konflikt gewaltfrei zu lösen. Das Selbstverteidigungstraining unter der hervorragenden Leitung von Falk Berberich mit seinem versierten Trainerteam vermittelt nicht nur die körperlichen Fähigkeiten, um sich gegen einen Angriff zu wehren, sondern schult auch die Konfliktdeeskalation. Die Vermittlung realistischer Selbsteinschätzung gehört ebenso zum Schulungsziel wie die Steigerung der körperlichen Fitness. Das System, wesentlich geprägt und weiterentwickelt von Armin und Falk Berberich, beeindruckt durch seine Vielfältigkeit und praktische Durchführbarkeit. Die Atmosphäre im Training ist durchweg freundschaftlich und rücksichtsvoll. Alles in Allem sehr empfehlenswert!
    Dr. Ulrike Riedinger-Riebl (zu Krav Maga DEFCON®)
    Ärztin für Allgemeinmedizin / Fachjournalistin

  • Es gibt Menschen, die gute Kämpfer sind. Es gibt Menschen, die gute Trainer sind. Es gibt wenige Menschen, bei denen man sich wirklich gut aufgehoben fühlt. Und es gibt nur einen, der alle diese Eigenschaften in sich vereint: Danke Falk für deine Betreuung!
    Sebastian Pietsch (zu Privatunterricht)

  • Die Mitarbeiter der Sportschule DEFCON vermitteln in professioneller Weise die Lerninhalte. Das Training wird anschaulich in lebensnahen Szenarien durchgeführt. Die jeweils vermittelten Verteidigungs- und Zugriffstechniken werden regelmäßig während der folgenden Trainingseinheiten wiederholt, sodass die Mitarbeiter sehr schnell über die notwendigen Kenntnisse und kampftechnischen Fähigkeiten verfügen.
    Gemeinevollzugsdienst Donaueschingen (zu Behördentraining)

  • Besonders wichtig ... die Professionalität, mit der die Inhalte vermittelt und geübt werden, die Anpassung an die jeweilige Zielgruppe (da es sich sowohl um jüngere wie auch ältere Schüler handelte), der herzliche, aber fachgerechte Umgang der Trainer mit den Teilnehmern, ...
    Ann‐Katrin Scherr (zu Workshops)

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